Freitag, 17. April 2015

6. Etappe: Bivio-S-chanf 43km

 Frühstück nur für uns zwei im Hotel Guidon in Bivio =)
 Ein Blick zurück auf dem Weg zur Passhöhe.
 Nach eineinhalb Stunden bergauf strampeln war es geschafft: wir sind mit unseren Velos auf 2284m.ü.M. angelangt. Wir packten uns warm ein für die Abfahrt Richtung Silvaplana.
 Im Fräsimodus gings zügig bergab.
 Auch Betty im Fräsimodus. Nach einer weiteren halben Stunde sind wir in Silvaplana angekommen.
 Am St. Moritzersee legten wir erst mal eine Futterpause ein. Danach fuhren wir nach S-chanf, wobei wir unser Gepäck in Samedan deponierten. Ohne Gepäck fuhr es sich einiges leichter.
In S-chanf am Bahnhof stellten wir unsere Räder ab und gönnten ihnen und uns erst mal einen Tag wohlverdiente Pause. Wir fuhren mit dem Zug wieder zurück nach Samedan, wo wir bei Freunden untergekommen sind.
Das Höhenprofil des letzten Stücks des Julierpasses, von Bivio bis Silvaplana.

Mittwoch, 15. April 2015

5. Etappe: Tiefencastel - Bivio 30km

Heute früh erwachten wir erholt in einer wunderschönen Bettwäsche (Pink!) nach einem ausgiebigen Frühstück inklusive Dorfklatsch machten wir uns bereit für die bisher härteste Etappe. Wir haben uns dabei für den Julierpass entschieden, weil wir möglichst die ganze Strecke nach Kroatien mit dem Velo abstrampeln wollen. 
Das Höhenprofil der heutigen Etappe findet ihr ganz unten. Da es keinen Radweg über den Julier gibt, mussten wir alles auf der Strasse fahren.
Die erste Höhe meisterten wir ohne Probleme.
 Die Strasse führte uns durch einen Tunnel. Dadrin ist es mit dem Rad arschkalt und extrem laut.
 Ein Päuschen in Cuntér.
 Mein Ziel - Savognin. Hier kann man wunderschöne Sommerferien verbringen, Schnee inklusive. Für Mountainbiker sehr empfehlenswert.
 Farmerpause! Für alle dies Wunder nimmt, was wir so essen unterwegs: Hauptsächlich Farmerriegel. Aber auch Knäckebrot, Dörrfrüchte, Studentenfutter, Minipics und viiiiiel Wasser. Dafür essen wir üppig Frühstück und beim Znacht hauen wir auch ziemlich  rein.
 Unser Päuschenplatz am Mittag.
 Nach der Mittagspause wehte ein anderer Wind. Der blies uns fast vom Rad. Somit waren die letzten 12 Kilometer weitaus anstrengender als erwartet. deshalb mussten wir beim Marmorerastausee noch einen Halt einlegen. Ein Päuschen und ein Farmer später nahmen wir die letzten Kilometer in Angriff und waren echt erleichtert, als wir Bivio erreichten.
 Hier in Bivio hats noch ein wenig Schnee.
Höhenprofil

Dienstag, 14. April 2015

4.Etappe Chur-Tiefencastel 40km

Erwachen in einem Massenlager gegenüber der Rotlichtmeile von Chur. Ein Traum. Ein Albtraum. Nichts desto trotz machte sich die eine von uns gut, die andere eher schlecht gelaunt auf den Weg zum Frühstück. Wir landeten mitten im Seniorinnenkaffeekränzchen im Migros Restaurant. Dort bekamen wir aber mehr für unsere 8 Fr. als im Hostel ( zwei Brötchen und Cornflakes mit Beilage. Gspunna!)
 Frisch gestärkt radelten wir los. Jedoch landeten wir auf dem falschen Radweg. Statt der Nummer 6 sind wir der Nummer 2 gefolgt. Es war auch schön zum fahren und führte in dieselbe Richtung - nur auf der anderen Talseite.
 Der kleine Umweg führte uns durch Tamins. Das war zwar etwas steiler zum raufradeln, doch die Aussicht lohnte sich alleweil. Und das tschädderä lah auf der anderen Seite war schampar lässig.
 Oberhalb eines weiteren Stutzes mussten wir inne halten und die Schönheit der Landschaft bewundern und fotografisch festhalten.
 Kurz vor Thusis legten wir eine Snackpause ein. Nachdem uns bewusst wurde, dass Thusis direkt vor uns liegt (die Häuser auf dem Foto sind Teil von Thusis) entschlossen wir uns, nicht wie planmässig in Thusis zu übernachten, sondern gleich bis Tiefencastel zu fahren. Gesagt-Getan.

Einige Höhenmeter später genossen wir die atemberaubende Aussicht. Nun sind wir in Tiefencastel in einem gemütlichen Hotel mit sympatischem Wirt (Hotel Rätia). Da wir heute weiter gekommen sind als gedacht, überlegen wir uns ob wir morgen Richtung Julierpass starten sollen. Ursprünglich war der Albulapass geplant jedoch nur bis Preda. Endgültige Entscheidung fällt morgen beim Frühstück. Erfreulich: Wir haben heute die 200km-Marke geknackt :)

Montag, 13. April 2015

3. Etappe: Buchs SG - Chur 49km

Unser Montag hat ganz gut angefange, für mich gabs eine hübsche Frisur, Ruth hat uns ein feines Zmorge aufgetischt, und frischfröhlich sind wir nach draussen um unsere Velos zu beladen. Dabei bemerkte ich, dass bei meinen Vorderreifen gar keine Luft mehr drin war. Jänu, ganz in der Nähe war ein Sportgeschäft, da haben wir die Räder hingeschoben - geschlossen. Gleich daneben in der Landi kauften wir eien Velopumpe, pumpten meinen Reifen wieder auf und los gings Richtung Chur. Jedoch war schnell klar - der Reifen ist kaputt. Wir waren noch nicht weit gekommen, deshalb schoben wir die Räder zurück nach Buchs in eine Velowerkstatt. Eine Viertelstunde später (mittlerweile war es schon fast 12 Uhr) waren wir mit einem neuen Pneu wieder unterwegs nach Chur. 

 Kurz nach Sargans hatten wir wunderschöne Sicht auf den altbekannten Frauenarschberg (im Bild in der Mitte)
 Auch die Sicht nach vorn war traumhaft, doch langsam hatten wir den Rheindamm gesehen und freuten uns, als der Veloweg davon abbog, auch wenns danach ziemlich bergauf ging.
 Da fuhren wir schampar geflasht durch
 Auch wenns am Rhein entlang weniger anstrengend gewesen wäre, die wunderhübschen Ecken die wir in den Bünder Herrschaften gesehen hatten, lohnten sich alleweil!
 Ein Päuschen in Malans
 Ein Päuschen kurz vor Trimmis
Und der wohl verdiente Margarita im Tres Amigos in Chur.

Sonntag, 12. April 2015

2. Etappe: St. Gallen - Buchs SG 64km

 Erst mal einen lieben Dank an Claudia, die uns eine gemütliche Wohnung in St. Gallen zur Verfügung gestellt hat. Wir haben eine angenehme Nacht darin verbracht. klein aber fein - vielen Dank!

 Von St. Gallen sind wir nach Rorschach an den Bodensee geradelt, danach gings einigermassen dem See entlang. Der Seeweg war wohl eher für Fussgänger gedacht, das haben wir schnell gemerkt, dann sind wir auf dem Veloweg weiter.

 Huch das war knapp! die SBB wird zwar immer teurer, aber auch immer schneller ;)

 Die Veloroute Nummer 2 führt schnurgerade dem Rhein entlang. Ihr konnten wir bis Buchs folgen. Dabei entdeckten wir unsere Begeisterung für die schweizer Velowege. Wir mussten nicht ein mal einen Blick auf die Karte werfen, es war alles gut angeschrieben. Merke jedoch: asphaltierte Wege sind um einiges weniger anstrengend als Schotterstrassen.
Nach 5 Stunden sind wir dann wohlbehalten und in bester Laune in Buchs SG angekommen.

Da wir schon um 4 Uhr unser Zimmer bezogen hatten, blieb noch genügend Zeit für einen Abstecher nach Vaduz im Liechtenstein.
Mittlerweile haben wir über 120km gemeistert.

Samstag, 11. April 2015

1. Etappe: Winterthur-St. Gallen 60km




Nun sind wir wohlbehalten in St. Gallen, unserem ersten Etappenziel, angekommen. Dafür, dass wir ziemlich dürftig organisiert sind, hat alles super geklappt. Wir haben uns nicht verfahren, und die Wohnung ohne Probleme gefunden. Aber wir haben die Fahrradpumpe vergessen, da müssen wir uns wohl noch eine kaufen. Und ich hatte kurz vor Wil einige Zweifel, ob wirs überhaupt bis St. Gallen schaffen, das muss aber am Hunger gelegen haben =) Morgen gehts weiter nach Buchs SG

Start

So, heute ist der grosse Tag, unsere Saccochen sind gepackt, die Karte bereit und die Brote für unterwegs geschmiert. Betty und ich starten heute zu unsere ersten Etappe. Dem sehen wir mit gemischten Gefühlen entgegen. Jedoch lacht die Sonne und wir sind guter Dinge, dass wir unser Ziel erreichen =)